Während du schliefst: Tesla schreibt überraschend schwarze Zahlen

Während du schliefst: Tesla schreibt überraschend schwarze Zahlen

Der E-Autobauer überrascht mit Quartalsgewinn.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Tesla überrascht mit schwarzen Zahlen: Der Elektroautohersteller hat das dritte Quartal mit einem Gewinn abgeschlossen. Die Firma von Elon Musk verdiente unterm Strich 143 Millionen US-Dollar. Somit konnte der Tech-Milliardär sein Versprechen, schwarze Zahlen zu schreiben, erfüllen. Analysten hatten wegen der hohen Expansionskosten des US-Unternehmens daran gezweifelt und Verluste vorausgesagt. Ein positives Ergebnis, das dennoch 54 Prozent niedriger liegt als noch vor einem Jahr. Die Anleger reagierten aber begeistert und die Aktie stieg nachbörslich. [Mehr bei Bloomberg und Handelsblatt]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Anfang des Jahres verlor Cecil von Croÿ seinen Mitgründer und besten Freund Karl Bagusat, genannt Charly. Zwei Monate später wurde das Startup in Erinnerung an Bagusat in Charly Education umbenannt. Gleichzeitig launchte es seine digitale Lernplattform unter demselben Namen. Vorher hatte sich die Firma auf den kostenfreien Druck und Versand von Lernskripten spezialisiert. Im Interview mit Gründerszene spricht von Croÿ nun darüber, wie er und sein Startup den Verlust verarbeitet haben. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Die zwei neuen Wework-CEOs Artie Minson und Sebastian Gunningham sind erst seit einem Monat in ihren Positionen tätig, sie könnten aber beim Ausscheiden aus ihren Jobs Abfindungszahlungen in Millionenhöhe erhalten. Sollte sich Softbank im Rahmen der Rettungsaktion des in Not geratenen Büroanbieters dazu entschließen, die Führungsspitze zu entfernen, würden die Co-CEOs mit einem saftigen Exit-Paket nach nur kurzer Zeit ausscheiden. [Mehr bei Business Insider]

Das Cloud-Geschäft beflügelt Microsoft: Der Umsatz der Software-Firma stieg im abgelaufenen Quartal um 14 Prozent auf 33,1 Milliarden US-Dollar. Die Erlöse mit Cloud-Diensten und Servern stiegen um 30 Prozent. [Mehr bei Handelsblatt]

F5 Networks und Amazon Web Services haben einen mehrjährigen Cloud-Vertrag abgeschlossen, der die Vertriebsteams der beiden Technologiefirmen in Seattle zusammenbringt und die Tür für zukünftige Technologieintegrationen öffnet. [Mehr bei Geekwire]

Das AI-Startup Uipath entlässt nur Monate nach der Beschaffung von 568 Millionen US-Dollar Kapital und einer Bewertung von sieben Milliarden 400 Mitarbeiter. [Mehr bei Business Insider]

Facebook-CEO Mark Zuckerberg musste am Mittwoch bei einer Anhörung des Kongressausschusses unter anderem Fragen zu Zuvilrechten und seiner Kryptowährung Libra beantworten. Dabei wurde er von den Abgeordneten hart in die Mangel genommen. [Mehr bei CNBC]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Nach sechs krisengebeutelten Jahren gibt das Kaffee-Startup Bonaverde offenbar auf und hat Insolvenz angemeldet. Grund für die finanziellen Probleme ist laut des Unternehmens, dass man zum Rückruf von 500 Bonaverde-Kaffeemaschinen gezwungen sei. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild:  Justin Sullivan/Getty Images

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