Vergleich: 5 smarte Küchenmaschinen im Test

Vergleich: 5 smarte Küchenmaschinen im Test

Die besten smarten Küchenmaschinen

Marinus Martin - Profilbild

Lesezeit: 9 Minuten

Intelligente Küchenmaschinen werden immer beliebter. Sie sparen Zeit und führen auch Kochmuffel zu schmackhaften Ergebnissen. Mittlerweile buhlen zahlreiche Hersteller und Modelle um die Gunst der Kunden. Damit ihr die für euch passende Maschine findet, geben wir euch wertvolle Tipps für eure Kaufentscheidung und testen für euch die beliebtesten Geräte auf dem Markt.


1. Thermomix TM6

9,0 von 10 Punkten


2. Thermomix TM5

8,8 von 10 Punkten


3. Monsieur Cuisine Connect

8,4 von 10 Punkten


4. Monsieur Cuisine Plus

7,8 von 10 Punkten


5. Krups Prep&Cook

7,8 von 10 Punkten

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Integrierte Waage


Ja




Ja




Ja




Ja




Nein

Digitaler Kochassistent


Ja




Ja




Ja




Ja




Nein

Einfache Reinigung


Ja




Ja




Ja




Ja




Nein

Alle Rezepte kostenlos


Nein




Nein




Ja




Ja




Ja

Leistung Mixen: 500 Watt; Kochen: 1000 Watt

Mixen: 500 Watt; Kochen: 1000 Watt

Mixen: 800 Watt; Kochen: 1000 Watt

Mixen: 800 Watt; Kochen: 1000 Watt

1.550 Watt

Temperaturbereich 37 – 160 Grad Celsius

37 – 120 Grad Celsius

37 – 130 Grad Celisius

37 – 130 Grad Celisius

30 – 130 Grad Celisius

Füllmenge 2,2 Liter

2,2 Liter

3 Liter

2,2 Liter

2,5 Liter

Positiv
  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Vielseitig
  • Intuitive Bedienung
  • Viel Zubehör
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Viel Zubehör
  • Digitaler Kochassistent
  • Integrierte Waage
  • Solide Verarbeitung
  • Gute Reinigungsmöglichkeit
  • Digitaler Kochassistent
  • Neue Rezepte und Updates durch WLAN-Anbindung
  • Integrierte Waage
  • Gute Reinigungsmöglichkeit
  • Digitaler Kochassistent
  • Neue Rezepte und Updates durch WLAN-Anbindung
  • Gute Verarbeitung
  • Linkslauffunktion
  • Intelligente Automatikprogramme
  • Leistungsstarker und leiser Motor
  • Viel Zubehör
  • Hilfreiche Automatikprogramme
Negativ
  • Zusätzliche Rezepte kostenpflichtig
  • Kauf nur umständlich möglich
  • Teuer
  • Rezepte-Chips nicht beschreibbar
  • Zusätzliche Rezepte kostenpflichtig
  • Zeitversetztes Wiegen
  • Unübersichtliche App
  • Anzahl der Portionen beim Cooking Pilot nicht festlegbar
  • Zeitversetztes Wiegen
  • Unübersichtliche App
  • Anzahl der Portionen beim Cooking Pilot nicht festlegbar
  • Kein automatischer Messerstopp
  • Mixer überzeugt nicht gänzlich
  • Komplizierte Bedienung
  • Umständliche Reinigung
  • Keine Waage

Inhaltsverzeichnis

  1. Testfeld im Überblick

  2. So testet netzwelt

  3. Ein Überblick

  4. Die beste Küchenmaschine

  5. Die besten Alternativen

  6. Wer braucht eine smarte Küchenmaschine?

  7. Wo finde ich Rezepte?

  8. Ersatz für Backofen und Herd?

  9. Wo kaufen?

  10. Darauf gilt es beim Kauf zu achten


    1. Die wichtigsten Funktionen

    2. Kochassistent und integrierte Waage

    3. Verarbeitungsqualität

    4. Leistung

    5. Behältergröße

    6. Zubehör

    7. Stromverbrauch

    8. Teurer gleich besser?

    9. Reinigung

    10. Der richtige Standort

    11. Am besten vorher ausprobieren

Küchenmaschinen gibt es schon seit den 1950er Jahren. Sie können mahlen, mixen, kneten, kochen et cetera. Seit einigen Jahren nun sind sie auch in der Lage, uns mit der Hilfe eines digitalen Kochassistenten durch ein komplettes Rezept zu führen und einen Großteil des Kochvorgangs zu übernehmen. Die Maschinen werden somit zunehmend intelligenter und unabhängiger, auf Neudeutsch also „smart“. Zudem können viele Modelle mittlerweile über einen großen und farbigen Touch-Bildschirm bedient werden.

So testet netzwelt

Wenn wir die intelligenten Küchenmaschinen für euch testen, bewerten wir bei den Geräten mehrere Kriterien, von denen am Ende die Testnote abhängt. Wichtig ist für uns natürlich die Verarbeitungsqualität, denn die nicht ganz günstigen Maschinen sollen natürlich viele Jahre in der Küche ihren Platz finden und korrekt funktionieren. Daneben spielen die Punkte Funktionsumfang, Bedienung und Leistung eine entscheidende Rolle. Unsere Bewertungsskala reicht von null bis zehn Punkte. Je mehr Punkte wir den einzelnen Kriterien zusprechen, desto besser ist auch die Gesamtwertung. Diese kann von unseren Testern einen Punkt nach oben oder unten korrigiert werden, beispielsweise wenn eine Funktion besonders hervor sticht.

So testet netzwelt

Unsere Tester verschaffen sich zunächst einen Marktüberblick und erfassen möglichst alle infrage kommenden Modelle. Dabei werden neben bekannten Marken durchaus auch mal kleinere Hersteller berücksichtigt. Aus dieser Masse an Geräten werden die aus Sicht der Redaktion relevanten Modelle einzeln getestet und die Testergebnisse gegenübergestellt.

30+

Stunden aufgewendet

Was kann die Maschine? Bietet sie Automatikprogramme, einen Kochassistenten, der uns durch das Rezept führt, ist eine Waage an Bord? Wer sich eine smarte Küchenmaschine zulegt, möchte sicher auch nicht mehrere Tage das Handbuch studieren, um das Gerät bedienen zu können. Wichtig ist für uns eine einfache Handhabung, die auch Anfänger motiviert und weder zu kompliziert noch überfordernd ist.

Wenn ihr die Küchenmaschine zum Mahlen von Mehl, zum Zubereiten von Puderzucker oder dem Mixen gefrorener Früchte benutzen wollt, dann muss sie auch über eine Leistung verfügen. Die Stärke des Motors und die Anzahl der Umdrehungen des Mixers schauen wir uns daher genau an. Seid ihr mit eurer Zubereitung fertig, dann sollte auch die Reinigung möglichst einfach von der Hand gehen und im besten Fall alle Teile spülmaschinenfest sein.

Ein Überblick

Der bekannteste Vertreter, der einen regelrechten Boom auf die neue Generation der Küchenhelfer auslöste, ist sicherlich der Thermomix des deutschen Unternehmens Vorwerk. Die ersten Universalküchengeräte der Firma kamen bereits 1961 auf den Markt, doch erst mit Touchscreen, Rezepte-Chips und WLAN-Anbindung gelang der Durchbruch und der Hype – trotz einem Preis von über 1.000 Euro und der Voraussetzung, für den Kauf zunächst einen Vertreter einladen zu müssen.

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Seitdem ist der Markt stetig gewachsen und viele Geräte bieten inzwischen eine ähnliche Funktionsvielfalt. Doch es gibt auch deutliche Unterschiede, die sich vor allem bei der Leistung, dem Kochassistenten oder auch einer fehlenden integrierten Waage widerspiegeln. Auch die Preise schwanken je nach Firma sowie Modell und liegen zwischen rund 200 und über 1.350 Euro.

Eines haben sie gemeinsam: Sie lehren uns nicht das Kochen, doch wir können mit ihnen Zeit und Energie sparen. Auch der ein oder andere Kochmuffel wird es zu schätzen wissen, statt der Ravioli-Dose im Handumdrehen etwas Selbstgekochtes zu zaubern, und das mit unwesentlich mehr Aufwand.

Die beste Küchenmaschine

Im April 2019 brachte Vorwerk mit dem Thermomix TM6 eine neue Generation seiner smarten Küchenmaschine auf den Markt. Zwar ist die Maschine mit über 1.300 Euro wie auch der Vorgänger die teuerste in unserem Test, jedoch hat sie auch einiges zu bieten. Punkten kann der Thermomix in vielerlei Hinsicht: Er bietet eine enorme Funktionsvielfalt, viel Leistung und eine sehr gute Verarbeitungsqualität. Schafft ihr euch das Gerät an, so werdet ihr auch lange etwas davon haben.

Neue Funktionen machen den TM6 noch vielseitiger

Der Thermomix TM6 ist eine konsequente Weiterentwicklung des TM5 und dank der neuen Funktionen noch vielseitiger im Kücheneinsatz. Dabei ist die smarte Küchenmaschine nicht nur etwas für Kochmuffel, sondern erleichtert die Küchenarbeit und sorgt für mehr freie Zeit.

  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Vielseitig
  • Intuitive Bedienung
  • Viel Zubehör
  • Zusätzliche Rezepte kostenpflichtig
  • Kauf nur umständlich möglich

Die besten Alternativen

Wenn ihr nicht bereit seid, einen vierstelligen Euro-Betrag für eine Küchenmaschine auszugeben, dann findet ihr auch für einen Bruchteil des Thermomix-Preises attraktive Alternativen. Besonders ragen hier beispielsweise die vom Discounter Lidl vertriebenen Geräte Monsieur Cuisine Plus beziehungsweise Monsieur Cuisine Connect heraus. Das Connect-Modell bekommt ihr für rund 300 Euro; es ist dem Thermomix fast ebenbürtig, allerdings zu einem deutlich niedrigeren Preis. Die Plus-Variante kostet sogar nur 200 Euro, hier müsst ihr allerdings auf das ein oder andere Feature verzichten.

Monsieur Cuisine Connect Teaser

Monsieur Cuisine Plus Teaser

  • Solide Verarbeitung
  • Gute Reinigungsmöglichkeit
  • Digitaler Kochassistent
  • Neue Rezepte und Updates durch WLAN-Anbindung
  • Integrierte Waage
  • Zeitversetztes Wiegen
  • Unübersichtliche App
  • Anzahl der Portionen beim Cooking Pilot nicht festlegbar
  • Gute Reinigungsmöglichkeit
  • Digitaler Kochassistent
  • Neue Rezepte und Updates durch WLAN-Anbindung
  • Gute Verarbeitung
  • Linkslauffunktion
  • Intelligente Automatikprogramme
  • Zeitversetztes Wiegen
  • Unübersichtliche App
  • Anzahl der Portionen beim Cooking Pilot nicht festlegbar
  • Kein automatischer Messerstopp
  • Mixer überzeugt nicht gänzlich

Wer braucht eine smarte Küchenmaschine?

Eine bestimmte Zielgruppe für intelligente Küchenmaschinen mit Kochassistent gibt es nicht. Kochmuffel freuen sich über selbst zubereitete Mahlzeiten ohne großen Aufwand. Genauso ist aber auch die Mutter oder Vater von dem Gerät begeistert, um für die Familie zu kochen und dabei wertvolle Zeit zu sparen. Auch in vielen Restaurants werden Geräte wie der Thermomix eingesetzt, um rudimentäre Kochvorgänge abzuhandeln. Eine Pauschalaussage, für wen sich so ein Gerät eignet, lässt sich also nur schwer treffen. Freuen dürft ihr euch in jedem Fall über mehr freie Zeit, weniger Abwasch sowie auf Wunsch einer Unterstützung beim Kochen.

Wo finde ich Rezepte?

Neue Rezepte für eure smarte Küchenmaschine findet ihr in den offiziellen Apps der Hersteller, meist auf der Webseite und auf den Geräten selbst. Hinzu kommen Plattformen wie Chefkoch, auf denen private Nutzer neue Rezeptideen samt Anleitung veröffentlichen. Bei günstigen Geräten aus dem Discounter ist es oft so, dass es eine gewisse Anzahl an vorgefertigten Rezepten gibt und anschließend nur noch wenige oder eben gar keine neuen hinzukommen. Bei teuren Maschinen wie etwa dem Thermomix gibt es hingegen stetige Updates und überdies eine große Community, die sich gegenseitig mit neuen Rezepten versorgt.

Ersatz für Backofen und Herd?

Viele Gerichte könnt ihr ganz und gar in der smarten Küchenmaschine zubereiten und benötigt davon ab keine Töpfe, Pfannen und Co. Dies gilt etwa für Suppen oder Eintöpfe. Doch das ist nicht immer so. So sind die Behälter beispielsweise viel zu klein, um darin ein Steak oder Schnitzel braten zu können; ihr benötigt in diesem Fall also weiterhin eine Pfanne. Genauso sieht es, wenn es ums Backen geht. Kuchen, Brot oder das Kartoffelgratin müssen weiterhin in den Backofen wandern. Eine smarte Küchenmaschine ist also noch kein Ersatz für herkömmliche Küchengeräte.

Wo kaufen?

Wo und wie ihr smarte Küchengeräte kaufen könnt, ist ganz unterschiedlich. Discounter bieten ihre Produkte meist in den eigenen Filialen an, teilweise auch im Onlineshop. Alternativ lassen sich viele Geräte auch direkt beim Hersteller ordern. Eine Ausnahme bildet hier Vorwerk. Das Unternehmen bietet seinen Thermomix nicht direkt zur Bestellung an, sondern ihr müsst zunächst bei einem sogenannten „Erlebniskochen“ teilnehmen. Erst danach könnt ihr das Gerät bei einem oder einer Thermomix-RepräsentatIn bestellen. Alternativ könnt ihr eure smarte Küchenmaschine natürlich auch bei Amazon, eBay und Co. kaufen. Hier liegen die Preise für Thermomix oder ausverkaufte Küchenmaschinen jedoch oft deutlich über dem Herstellerpreis.

Darauf gilt es beim Kauf zu achten

Ihr möchtet euch euren Traum von einer smarten Küchenmaschine erfüllen? Ihr seid nicht für das Kochen geschaffen und erhofft euch, dass es mit einem intelligenten Helfer besser gelingt? Vor dem Kauf solltet ihr einiges beachten und euch klar machen, was ihr von dem Küchenhelfer erwartet und natürlich auch, welches Budget ihr zur Verfügung habt.

Die wichtigsten Funktionen

Smarte Küchenmaschinen sind wahre Tausendsassa und verfügen über verschiedenste Funktionen. Wichtige Features sind etwa Dampfgaren, Kneten, Kochen, Mahlen, Mixen, Rühren, Schlagen oder Zerkleinern. Diese Funktionen bieten in der Regel alle smarten Küchenmaschinen, selbst die günstigen Modelle. Einige Geräte bieten zudem ein großes Touch-Display, über das ihr die Maschine komfortabel bedienen könnt. Mit der neusten Generation des Thermomix legt der Platzhirsch weitere Funktionen vor, die die günstigeren Maschinen der Konkurrenz mitunter noch nicht bieten. Dazu gehört etwa das Fermentieren, beispielsweise zur Herstellung von Jogurt, das Vaakuumgaren, Karamellisieren oder auch Slow-Cooking. Vor dem Kauf solltet ihr euch genau überlegen, was eure Küchenmaschine alles können soll und welche Funktionen für euch die wichtigsten sind.

Kochassistent und integrierte Waage

Für Kochneulinge oder -muffel bietet sich ein Kochassistent an. Dieser führt euch auf dem Bildschirm Schritt für Schritt durch das Rezept bis hin zum fertigen Gericht, Teig, Getränk oder sonstigem. Ihr gebt einfach die erforderlichen Zutaten hinzu, das Gerät erledigt dann je nach Rezept viele oder auch alle weiteren Schritte – das Gemüse kleinschneiden oder den Teig ausrollen müsst ihr noch selbst. In diesem Zusammenhang ist übrigens auch eine integrierte Waage praktisch, mit der ihr alles direkt im Messbehälter abwiegen und zubereiten könnt.

Zwar bieten viele Küchenmaschinen Automatikprogramme zum Kochen, Kneten oder Mixen, einen Kochassistenten hat aber nicht jedes Gerät zu bieten, genauso die integrierte Waage. Wenn das für euch wichtig ist, dann achtet beim Kauf genau auf den Funktionsumfang.

Verarbeitungsqualität

Habt ihr euch für den Kauf entschieden, so soll die Maschine natürlich möglichst lange halten. Hier ist besonders die Verarbeitungsqualität wichtig. Bei günstigen Geräten werdet ihr sehr viel Plastikteile vorfinden, in höherpreisigen Segmenten wird oft auf Metall oder hochwertigeren Kunststoff gesetzt. Schaut außerdem, ob ihr Ersatzteile erwerben könnt, falls doch einmal etwas kaputt geht. Gerade bei günstigen Geräten aus dem Discounter kann es euch passieren, dass ihr nicht sehr lange mit Ersatzteilen versorgt werdet. Geht dann nach einigen Jahren etwas kaputt, ist der Frust groß. Bei höherpreisigen Markengeräten habt ihr oft einen langjährigen Support.

Leistung

Wie oben erwähnt, gibt es bereits zahlreiche Modelle auf dem Markt, die sich im Detail aber teils deutlich voneinander unterscheiden, angefangen bei der Leistung. Günstige Geräte schaffen es mitunter nicht, alles im Mixer gleich fein zu mahlen. Wenn ihr beispielsweise Mehl mahlen oder herkömmlichen Zucker in Puderzucker verwandeln wollt, dann kann es passieren, dass neben dem feinen Pulver noch grobkörnige Reste übrig bleiben. Wichtig ist hier die Leistung des Motors, die Anzahl der Umdrehungen und natürlich auch die Qualität der Messer.

Behältergröße

Wer mit der Küchenmaschine für ein bis drei Personen kochen will, für den bietet quasi jedes Modell einen Behälter mit ausreichender Füllmenge. Bei einer Familie sieht dies allerdings schon etwas anders aus. Die Größe des Kochtopfs unterscheidet sich mitunter deutlich voneinander und reicht im Schnitt von 2,2 bis 3 Liter. Kocht ihr also für eure Familie solltet ihr womöglich einem Modell mit größerem Behälter den Vortritt lassen, bevor ihr jedes Gericht doppelt zubereiten müsst.

Zubehör

Beim Zubehör für die smarten Küchenmaschinen handelt es sich in erster Linie um Ersatzteile. So könnt ihr etwa neue Mixer-Messer, einen Messbecher, Spatel oder Rühraufsatz kaufen. Auch neue Mixtöpfe oder Garaufsätze gibt es; diese könnt ihr als Ersatz oder aber als Ergänzung zu den bestehenden Teilen kaufen. In der Regel lassen sich alle Teile des beiliegenden Zubehörs nachkaufen. Ein wirkliches Zubehör bietet der Vorwerk TM5. Da die Maschine kein WLAN-Modul besitzt, gibt es für einmalig 99 Euro den sogenannten „Cook-Key“, mit dem ihr Rezepte vom Smartphone oder Tablet drahtlos auf die Maschine übertragen könnt.

Stromverbrauch

Verbrauchen Thermomix und Co. viel Strom? Das kommt darauf an, wie ihr das Gerät nutzt. Im abgeschalteten Zustand verbrauchen die meisten Geräte in der Regel keinen Strom, weil sie sich komplett abschalten. Beim Kochvorgang hängt es damit zusammen, was genau ihr tut und wie lange ihr das Gerät aktiv nutzt. Beim Mixen etwa liegt die Leistung bei maximal 1.000 Watt, beim Kochen maximal bei rund 500 Watt. Nutzt ihr beides oft auf höchster Stufe, ist der Verbrauch natürlich höher als auf niedriger Stufe. Allerdings müsst ihr euch auch vor Augen führen, dass ihr beim Kochen mit der smarten Küchenmaschine meist auf euren Herd verzichtet. Bei der Nutzung könnt ihr also durchaus Strom sparen.

Teurer gleich besser?

Viele von euch werden sich sicher die Frage stellen, ob teure Küchenmaschinen generell besser sind als günstige Varianten für ein paar hundert Euro. In unserem Test ist uns aufgefallen, dass etwa die Verarbeitungsqualität der Geräte und des Zubehörs nahezu identisch ist. Teurere Modelle sind mitunter etwas ausgefeilter. So schließt etwa der Mixbecher beim neuen Thermomix TM6 nun fest und klappert nicht mehr beim Kochvorgang, wie es etwa beim Monsieur Cuisine Connect passieren kann. Allerdings wurde dies erst beim neuen Modell umgesetzt, beim TM5 war dies nicht besser gelöst als bei der Lidl-Küchenmaschine.

Unterschiede gibt es davon hauptsächlich beim Funktionsumfang, wobei sich auch dies mit der nächsten Generation der Discounter-Maschinen durchaus wieder ändern könnte. Der Monsieur Cuisine Connect bietet quasi die gleichen Funktionen wie der Thermomix TM5. Die Vorteile der teureren Modelle liegen bei der meist aktivieren Community und dem regelmäßigen Update des Rezepte-Portfolios. Davon ab müssen sich die von uns getesteten Discounter-Geräte allerdings nicht hinter den deutlich teureren Konkurrenzprodukten verstecken und bieten ein unschlagbares Preisleistungsverhältnis.

Reinigung

Smarte Küchenmaschinen lassen sich unterschiedlich leicht reinigen. Am schwierigsten ist es etwa bei Maschinen, deren Mix-Messer fest verbaut sind und nicht herausgenommen werden können. Bei den meisten aktuellen Küchenmaschinen ist dies jedoch inzwischen möglich und der Edelstahlbehälter kann einfach ausgewaschen werden. Zudem sind die Zubehörteile spülmaschinenfest. Vorbildlich läuft die Reinigung etwa beim Thermomix ab. Das Gerät bietet eine Vorspülen-Funktion, bei der Essig und Wasser in den Mixtopf gegeben werden. Dies wird erhitzt und anschließend für einige Zeit auf hoher Stufe gemixt. So werden selbst widerspenstige Reste, wie etwa klebrige Zuckerreste gelöst.

Der richtige Standort

In den smarten Küchengeräten steckt ganz schön viel Technik und das spiegelt sich auch im Gewicht und der Größe wider. Hinzu kommen die Garaufsätze, die die Geräte in der Höhe noch einmal anwachsen lassen. Vor dem Kauf solltet ihr also das Maßband hervorholen und einen geeigneten Platz in eurer Küche suchen, der ausreichend groß ist und eine stabile Oberfläche bietet. Eine Küchenmaschine etwa auf einem Beistellwagen zu betreiben, ist denkbar ungünstig, da die Geräte gerade beim Mixen oder beim Kneten eines Teigs ins Wackeln kommen können.

Am besten vorher ausprobieren

Smarte Küchenmaschinen sind mit mehreren hundert Euro keine Schnäppchen. Bevor ihr also blindlings losgeht und euch ein Gerät kauft, lasst euch ausführlich beraten – besser noch – probiert eine Maschine aus. Vielleicht kennt ihr jemanden in eurem Bekannten- oder Freundeskreis, der eine smarte Küchenmaschine besitzt. Spielt ihr mit dem Gedanken, euch einen Thermomix zuzulegen, dann kommt ihr sowieso nicht umhin, einen Vorwerkvertreter einzuladen und euch das Gerät genau vorführen zu lassen.

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Marinus Martin - ProfilbildMarinus Martin

Marinus hat Journalistik an der Fachhochschule Hannover studiert und anschließend bei verschiedenen Radiosendern als Nachrichtenredakteur gearbeitet, bis er 2017 zu netzwelt stieß. Hier betreut er den Bereich Software und unterstützt die Kollegen mitunter auch bei Hardware-Tests. Privat ist Marinus Apple-Nerd und Bastler. Er testet stets die neusten Betas, widmet sich dem Thema Jailbreak und schraubt an Elektronik aller Art.

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