Interview mit Kaffee-Unternehmer Lavazza: „Cappuccino am Nachmittag? Geht gar nicht“

Interview mit Kaffee-Unternehmer Lavazza: „Cappuccino am Nachmittag? Geht gar nicht“

Wer die Zentrale von Lavazza in Turin betritt, sieht sofort, dass es hier
um mehr als Kaffee geht. Der Familienkonzern will italienische Tradition mit
Weltläufigkeit und Moderne vereinen. Von außen gut sichtbar schlängelt sich in
der Zentrale ein aus Kaffeepackungen arrangiertes abstraktes Kunstwerk an einer
Wand entlang. Im hellen, großen Atrium steht ein alter Lieferwagen mit Lavazza-Werbung,
gleich daneben geht es ins Lavazza-Museum. 

Jeder Besucher bekommt ein Gerät in Form einer Espressotasse, mit dem interaktive
Infotafeln und Multimediainstallationen gestartet werden. Wer am Ende seines
Besuchs an der Museumsbar seinen Kaffee serviert bekommt, könnte zu dem Schluss
kommen, das Kaffeegeschäft und italienische Lebensart wären ohne Lavazza gar
nicht denkbar.

Für Giuseppe Lavazza ist das wohl auch so. Der 53-Jährige führt als
Vizepräsident in vierter Generation das Unternehmen, das 1895 von seinem
Urgroßvater in Turin gegründet wurde. Zum Interview lädt er in eine Kaffeebar in
der Zentrale.

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