Freundlichkeit, Manieren und die Pralinen der Weltrevolution

Freundlichkeit, Manieren und die Pralinen der Weltrevolution

Gute Manieren, schlechte Politiker

Freundlichkeit, Manieren und die Pralinen der Weltrevolution

| Lesedauer: 10 Minuten

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Quelle: Don Alphonso

Sozialisten denunzieren schon die Einladung zum Kaffee als bösartige Strategie von rechts. Deshalb ist es in Zeiten des Pauschalverdachts wichtig, bürgerliche Konventionen denen vorzubehalten, die sie auch zu schätzen wissen.

If I had to choose between betraying my country and betraying my friend I hope I should have the guts to betray my country, schrieb E.M. Forster einmal, und begründete diese in seiner Zeit schockierend antinationalistische Haltung damit, dass schon Dante Brutus im innersten Kreis der Hölle gesehen hatte, weil er seinen Freund Cäsar zugunsten des Römischen Reiches verriet. Heute müsste das bei uns niemand besonders begründen, denn die Verachtung für das Land und die eigene Identität ist modisch, es gibt dazu hasstriefende Kolumnen bei Relotius Online, und wer zu gewissen Zirkeln gehören will, muss Mitgefühl für die sog. Marginalisierten haben, die das Land als rassistisch brandmarken, und gleichzeitig Privilegien oder wenigstens Paypalspenden für Staubsauger fordern. So gesehen könnte eigentlich die Entscheidung zwischen dem Land und den Freunden ganz einfach sein, aber nichts ist leicht im Leben der Linientreuen:

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