Coronavirus: Apple verschenkt iPads an Betroffene

Coronavirus: Apple verschenkt iPads an Betroffene

Apple-Mitarbeiter aus den Regionen Hubei und Wenzhou in China wurden von Apple mit einem Care Kit überrascht. Der Konzern will seinen in Quarantäne befindlichen Mitarbeitern mit Snacks und einem iPad die schwere Zeit versüßen. 

Wie „MacRumors“ berichtet, habe Apple seinen Mitarbeitern in China Päckchen geschickt, in denen sich neben Lebensmitteln, Kaffee, Desinfektionsmittel, Schutzmasken und einem Fieberthermometer auch ein iPad befindet. In einem persönlichen Brief schreibt das kalifornische Unternehmen: 

Liebe Kolleginnen und Kollegen in Hubei und Wenzhou,

wir hoffen Sie sind gesund und munter. Seit der letzten Kommunikation mit Ihnen wissen wir, dass Sie alle in dieser herausfordernden Zeit stark bleiben. Wir verstehen die Schwierigkeiten, mit denen Sie konfrontiert sind, und möchten Sie und Ihre Familien bestmöglich unterstützen. Hubei und die Stadt Wuhan sind am stärksten vom Ausbruch des Coronavirus betroffen, das inzwischen 2.835 Menschen in China das Leben gekostet hat.

Wir senden Ihnen im Namen des gesamten Apple-Teams unsere besten Wünsche zusammen mit einem CareKit für Sie und Ihre Familien. Im Kit finden Sie Komfortartikel und ein „iPad“, mit dem Sie das Online-Lernen von Kindern erleichtern oder sich die Zeit während eines längeren Aufenthalts zu Hause vertreiben können.

Darüber hinaus wurde eine Reihe von Beratungsdiensten speziell für Sie vorbereitet, um Ihnen in dieser Zeit zu helfen.

Zwar hat Apple mittlerweile mehr als die Hälfte seiner stationären Geschäfte in China wieder zu verkürzten Öffnungszeiten geöffnet. Zahlreiche Mitarbeiter aus der Fertigung oder dem Einzelhandel müssen jedoch zuhause bleiben, um die weitere Verbreitung des Virus in China zu vermeiden. -Apple

Nicht nur um seine Mitarbeiter kümmert Apple sich seit des Ausbruchs des Coronavirus. Bereits Ende Januar teilte das Unternehmen anlässlich des chinesischen Neujahrsfests mit, sich finanziell am Kampf gegen die Verbreitung der Lungenkrankheit beteiligen zu wollen. Währenddessen muss Apple in diesem Jahr zudem mit Gewinneinbußen rechnen. Das US-amerikanische Unternehmen hatte Ende Februar seine Gewinnprognose für das laufende Quartal zurückgezogen

Apple Sends Care Packages to Employees Stranded in China’s Wenzhou City and Hubei Province by Coronavirus https://t.co/wm3JYRteY6 by @hartleycharlton pic.twitter.com/FQfiPNqsHD

— MacRumors.com (@MacRumors)
February 29, 2020

Die angepeilten 58 bis 62 Milliarden Euro Umsatz kann der Konzern wohl nicht erreichen. Grund dafür sind die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. So kommt es beim iPhone zu Lieferengpässen, da die Produktion in China nur eingeschränkt laufen kann. Auch die Schließung von Stores und Infizierte oder in Quarantäne befindliche Mitarbeiter schränken Apples Geschäfte ein. Mit dem Versand des Care-Pakets zeigt Apple jedoch Solidarität mit seinen in China befindlichen Mitarbeitern.

Weltweit sind rund 89.000 Menschen mit dem „neuartigen Coronavirus“ infiziert. Mehr als 3.000 Menschen, davon rund 128 außerhalb Chinas, sind an den Folgen der Virusinfektion verstorben. In Deutschland sind (stand heute) 130 Infektionen gemeldet, wobei vor allem im Rheinland der Karneval Ende Februar zu einer Verbreitung des Virus in Nordrhein-Westfalen gesorgt hat. Immer mehr Menschen berichten von leeren Regalen in Supermärkten aufgrund von Hamsterkäufen. Gesichtsmasken sind bereits seit Wochen ausverkauft oder nur noch zu sehr hohen Preisen erhältlich. Dabei sind sogenannte chirurgische Gesichtsmasken nicht zum Schutz vor Ansteckungen gemacht. Die WHO rät gesunden Menschen bisher nicht zum Tragen von virusresistenten Atemschutzmasken.

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